depot  pro 1.5

depot pro 1. ermöglicht es ab sofort Ihre Depotplanungsprozesse deutlich zu optimieren

cura3D bietet mit depot pro eine auf die besonderen Anforderungen der Depotplanung und Verwaltung zugeschnittene Software, die die tägliche logistische Arbeit algorhitmisch unterstützt. Gerade auch für Neuplanungen von Depotanlagen kann depot pro die volle Wirkungskraft der computergraphischen Planung anbieten. Die Berücksichtigung spezifischer Charakterstika, wie z.B. die Platzierung schwerer Exponate an den entsprechenden Schwerlastziehgittern, oder die Vorgabe die Werke eines bestimmten Künstlers auf einem Gitter zu platzieren sind Teilaspekte dieser von Anfang an auf maximal effiziente Benutzbarkeit hin entwickelten Softwarelösung.

Ziehgitterplatzierung

Bei der Neuplanung eines Depots gilt es viele Kriterien zu berücksichtigen, die auf den ersten Blick vermeintlich unkritisch sind. Oftmals ist die Komplexität der Dreidimensionalität nur bedingt an Hand von Grundrissen oder 2D-Planungen zu abstrahieren. Welche Lauf- und Rangierwege bleiben, welche Seitenabstände müssen zu den Depotwänden gehalten werden, um Exponate noch platzieren zu können. Auch eine Kontrolle der Tiefe in Relation zu den Ziehgitterabständen kann hierbei erfolgen. cura3D depot pro ermöglicht durch die Umsetzung in die Dreidimensionalität ein Maximum an Planbarkeit bei Neueinrichtungen von Depots. Alle Ziehgitter können entsprechend der Herstellervorgaben implementiert werden, der Modellierungsaufwand hierfür ist als gering einzuschätzen.

Datenbankanbindung

Durch die vorhandene Anbindungsroutine an alle großen Collection-Management-System (CMS) wie zetcom museumPlus, GallerySytems TMS oder adlib museum ist die Datenübernahme in kürzester Zeit erfolgt. Sofern die Exponatsplatzierung in der Datenbank hinterlegt ist, kann diese direkt gespiegelt werden, ansonsten werden die Exponate ungeordent auf den Ziehgittern angeordnet. Je nachdem, ob sich die Werke gerahmt oder ungerahmt in der Sammlung befinden, werden diese Metdaten übernommen und visualisiert, so dass auch das Rahmenmaß als relevantes Kriterium berücksichtigt werden kann. Ein Rückspielen der Platzierungsinformationen in das CMS kann hierbei genauso problemlos erfolgen, sofern dies gewünscht wird. cura3D arbeitet bereits an ersten prototypischen Versuchen, die Platzierung der Werke über RFID-Chips zu registrieren. Jede Änderung an der Platzierung wird dadurch automatisch registriert – die Exponatsrückverfolgung benötigt damit künftig keine manuelle Pflege mehr.

Platzierungsoptimierung

cura3D depot pro bietet eine algorhitmisch gestützte Platzierungsoptimierung. Nach Wahl verschiedener möglicher  Kriterien wie Veröffentlichungszeitpunkt, Künstler, Schule, oder Gewicht werden die Exponate unter Berücksichtigung der tatsächlichen Hängemöglichkeiten platziert. Dies bedeutet, dass der Algorhitmus wahlweise die genaue Struktur der Ziehgitter und der Platzierungsmöglichkeiten (z.B. wo befinden sich Querträger? Welche Rahmendistanz muss einkalkuliert sein?) Der Algorhitmus erwies sich als extrem effizient, ein bestehendes Depot konnte hinsichtlich der Kapazitätenausnutzung um über 20 % optimiert worden. Dies bedeutet im besten Fall auf erweiternde Ziehgitter verzichten zu können, deren Anschaffungs- und Installationskosten den finanziellen Aufwand um ein vielfaches übersteigt.

filter-01

Werkrückverfolgung

Die zuvor beschriebene Filterroutine für die Vorauswahl der zu platzierenden Exponate ermöglicht in gleichem Maße ein sekundenschnelles Auffinden des Exponats – und dies an der exakten räumlichen Position. Die Datenbanken verzeichnen bisher zwar das Ziehgitter (Vorder- Rückseite), jedoch nicht an welcher Stelle sich das gesuchte Exponat genau befindet. Mittels computergraphischer Unterstützung passiert dies nun mit zwei Mausclicks. Sobald die reale Depotsituation virtuell gespiegelt wurde, bedeutet dies auch, dass eine Inventarisierungsüberprüfung in kürzester Zeit erfolgen kann.

orthogonale Ansicht

Die orthogonale (frontale) Ansicht der Ziehgitter und die Möglichkeit die Ziehgitter „durchzublättern“ ist eine dezidiert für depot pro entwickelte Funktion. Ist in der Ausstellungsplanung die perspektivische Ansicht absolut notwendig, um einen Eindruck der tatsächlichen räumlichen Situation zu bekommen, dient die orthognale Ansicht der otpimalen Übersichtlichkeit. Um Depotsituationen zu diskutieren steht natürlich nach wie vor auch die perspektivische- und die Grundrissansicht zur Verfügung.

PDF-Export

Der Export einzelner Ziehgitter als PDF dient als hervorragende Kommunikationsgrundlage für Umhängungen oder weitergehende Depotplanungen. Auch die Überführung aus der Virtualität zurück auf Papier bietet für Besprechungen und als „analoge“ Planungsgrundlage die einfachste Möglichkeit für den Austausch über Archivierungspositionen einzelner Exponate oder mögliche Veränderungen innerhalb des Depots. Als Beispiel kann an dieser Stelle die Vorabvisualisierung vor einer möglichen Depotoptimierung im einfachst denkbaren Format genannt werden.